Die aktuellen Entwürfe der VDE 0701 und VDE 0702

20. 06.

Aktuell wurden zwei Entwürfe zur neuen VDE 0701 und VDE 0702 veröffentlicht. Es hat sich einiges seit der letzten Ausgabe vom Juli 2008 getan!

Zunächst sind beide Entwürfe eine deutsche Übersetzung der ersten EN-Norm zur Prüfung nach Reparatur von Elektrogeräten bzw. zur Wiederholungsprüfung von Elektrogeräten. Immerhin ist die VDE 0701 nun als DIN EN 60678 klassifiziert und die VDE 0702 als DIN EN 50699.

Es sind also wieder zwei getrennte Normen – so wie es auch schon bis 2008 der Fall war. Grund dafür ist der unterschiedliche Anwendungsbereich.

Die VDE 0701 soll für Geräte mit haushaltsüblichen Steckern (also keine CEE-Stecker)

Ausgenommen sind im Gegensatz zur bisherigen DIN VDE 0701-0702 viel mehr Gerätegruppen:

  • Geräte mit Festanschluss
  • Alle Geräte der Informationstechnik (ICT-Geräte nach DIN EN 62368), somit auch PC und Netzteile,
  • USV-Anlagen
  • Geräte bezüglich der Bereiche Elektromobilität, Explosionsschutz, medizinische Anwendungen, Schweißgeräte, SPSen und Antriebe

Die VDE 0702 für Wiederholungsprüfungen hingegen ist anwendbar für alle Geräte mit Stecker.

Ausgenommen sind:

  • Geräte für Ex-Bereiche, medizinische Anwendungen und Schweißgeräte
  • Geräte mit Festanschluss
  • Maschinen

Unserer Ansicht nach sind im Entwurf noch viele Baustellen – es sind noch nationale Ergänzungen und Anmerkungen nötig. Die Thematik der zur Prüfung befähigten Person nach TRBS 1203 fehlt komplett, genauso wie einige Übersetzungen, welche unverständlich sind.

Auch in der Prüftiefe unterscheiden sich die Normen. Die VDE 0701 kennt weiterhin alle Messungen wie bisher, während die VDE 0702 auch noch eine Ableitstrommessung von isolierten Eingängen kennt. Diese Messung ist neu aufgenommen worden und wird – wenn sie so bestehen bleibt – einen deutlich erhöhten Prüfaufwand für alle Geräte bedeuten, die potenzialfreie Eingänge besitzen.

Es sind allerdings auch einige Verbesserungen enthalten: Zukünftig muss der Schutzleiter nur noch dort nachgewiesen werden, wo er aus Sicherheitsgründen angebracht sein soll.

Aktuell läuft noch die Einspruchsfrist für beide Normen und es wird bestimmt noch ein Jahr dauern, bevor die neuen Normen vom Entwurfsstadium in eine verbindliche Norm überführt werden.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr R.O.E. Team

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Neue TRBS 1116 Qualifikation, Unterweisung und Beauftragung von Beschäftigten für die sichere Verwendung von Arbeitsmitteln

Diese Technische Regel konkretisiert die BetrSichV hinsichtlich der Anforderungen an die Qualifikation und Unterweisung von Beschäftigten, sodass sie in der Lage sind, Arbeitsmittel zu verwenden, ohne sich oder andere Personen zu gefährden, die Beauftragung von Beschäftigten für die Verwendung von Arbeitsmitteln, sofern diese mit besonderen Gefährdungen verbunden ist und die Beauftragung von Beschäftigten für die Durchführung von Instandhaltungsarbeiten.

Aktualisierte EmpfBS 1113

Die Empfehlung für Betriebssicherheit EmpfBS 1113 „Beschaffung von Arbeitsmitteln“ Ausgabe Januar 2023 ersetzt die bisherige EmpfBS 1113 vom 16.03.2021.

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Was bedeutet Erhalt der Fachkunde einer Elektrofachkraft?

Im Elektrobereich gibt es verschiedene Qualifikationsstufen. Vom elektrotechnischen Laien, über die elektrotechnische unterwiesene Person (EuP) und die Elektrofachkraft (EFK) sowie Elektrofachkraft mit Spezialkenntnissen (EFKSK) z. B. für Arbeitsmittelprüfungen oder Mittelspannungsschalthandlungen, bis hin zur verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK). An alle vorgenannten Qualifikationen werden unterschiedliche persönliche und fachliche Anforderungen gestellt. 

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